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Presse | Standard
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Der Tradition der "Riot Girls" verpflichtet... Mit Kathrin Artner (Gitarre, Gesang) und Sushila Mesquita (Schlagzeug), die im März 2000 zur Band stieß, bauten die vier ihre musikalischen Referenzen um einiges aus. Die harten Klänge wichen mit wenigen Ausnahmen melodischem Gitarrenpop, den man aufgrund seiner "wimpy softness" nie und nimmer von einer österreichischen Band erwarten würde. Assoziationen lassen eher England zu, oder, als zweite Möglichkeit, eine Veröffentlichung des amerikanischen Indie-Giganten Matador Records. Die lyrics von Sängerin Tanja sind mit einer Verletzlichkeit und Melancholie vorgetragen, dass die Bedeutung der Worte zunächst einmal vollkommen in den Hintergrund gerät. Die englischen Texte sind, laut Tanja, stark assoziativ, früher wurden sie überhaupt im Stehgreif performt und auch heute noch befinden sie sich "im Fluss". Und obwohl die Musikerinnen Schubladendenken, oder "Die klingen doch wie..."- Sätze grundsätzlich gar nicht mögen, muss an dieser Stelle einfach noch erwähnt werden, dass Fans von 1. Catpower, 2. Blueboy (... remember the Sarah Records Band), und 3. Helium sicherlich Gefallen finden werden. (freu)
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