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Die Idee, eine Band namens Holly May zu gründen, wurde im Frühjahr
2000 geboren. Die Band bestand damals aus:
Sushila Mesquita (Schlagzeug)
Lisa Wawrusch (Bass)
Katrin Artner (Gitarre, Gesang)
Tanja Frinta (Gitarre, Gesang)
Im März 2001 nahm Holly May eine EP mit dem Titel "where are
the brilliant ballerinas?" in Umea / Schweden auf.
Anschliessend spielten Holly May innerhalb Österreichs fleißig
Konzerte. Im Sommer 2002 verließ Katrin Artner die Band. Die übrigen
Damen fanden sich im Herbst 2002 wieder im Studio ein, um ihr aktuelles
Album "time ticks by and there you are " aufzunehmen.
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Die Abreise um 7:30 in Wien mit einem Auto, das zwar etwas schäbig
und ramponiert aussah, aber gerade dadurch sympathisch und als zu uns
passend rüberkam, gestaltete sich- wie auch die ersten Stunden
der Fahrt -einigermaßen wortkarg. Das lag zum einen natürlich
an der frühen Stunde, zum anderen vielleicht auch daran, daß
wir alle (außer Andi natürlich) in unsere Lesestoffe vertieft
waren: da waren neben klassisch-schrottigen "Frauenzeitschriften"
auch diverse (nicht weniger schrottige) MusikfachMannmagazine, schlechte
Ariadne Krimis und Ina`s spannende Helmut Berger Autobiographie, um
die ich sie ziemlich beneidet habe.
Leider hatten wir zu diesem Zeitpunkt den CD-Wechsler noch nicht ausfindig
machen können und die Auswahl in demselben war nicht unbedingt
berauschend: Rammstein um halb 8 gehört nicht unbedingt zu meiner
Lieblingsaufwachmusik (Rammstein um 3 ist aber auch nicht besser). Gott
sei Dank hatte Tanja ??? und Fünf Freunde Kassetten dabei, die
uns die Fahrt dann doch verkürzten.
Nach 10 Stunden oder so wars dann endlich so weit: Köln war da
und wir haben das Kunstwerk sogar gleich auf Anhieb gefunden. Dort wurden
wir total nett begrüßt und waren gleich mal mit dem Soundcheck
dran- für mich war das ein bißchen komisch, weil ich mich
sofort wieder in die Sitzposition begeben mußte, in der ich die
letzten 10 Stunden auch schon verbracht habe. Naja. Das ging auch vorüber.
Dann haben wir uns noch schnell mit Horst seinen Freunden unterhalten
, die so einen Live-Stream ins Internet gemacht haben ( www.horstseinefreunde.de).
Zu unserer Freude war Steph aus Hamburg auch (fast ganz) extra für
unser Konzert angereist und Sonja und Arno waren auch da- für mich
ist das sowieso das netteste am Konzertespielen: alte Bekannte wieder
treffen, neue kennenlernen und so.
Alles in allem war es trotz meiner Kaputtheit ein sehr netter abend
und der nächste Tag in Köln war auch super fein.
Als es dann daran ging, das Zeug von einem Proberaum im Kunstwerk wieder
ins Auto zu schaffen, ist uns erst aufgefallen, daß unsere Merchandising-Tasche
nicht da war- keine Ahnung wie die uns abhanden gekommen ist, aber weg
war sie. Wir sind daraufhin durch halb Köln gefahren, um alle Orte,
an denen sie sein hätte können abzuklappern, wurden aber leider
nicht fündig.
Leicht verstimmt haben wir uns dann halt Richtung München aufgemacht,
nur um eine halbe Stunde später in einen Mega-Stau hinein zu geraten.
Die Zeit verging, der Weg aber nicht und langsam begannen wir uns sorgen
zu machen, ob wir es denn überhaupt rechtzeitig nach München
schaffen würden. So gegen 8, als wir endlich aus dem Stau raus
waren, waren noch fast 200 Kilometer vor uns...
Die netten Menschen in München haben aber gesagt, daß sie
auf uns warten wollen und gerade als wir uns daran machten, eine neue
Set-List zu schreiben, haben wir neben uns einen Hubschrauber gehört.
Naja...das war natürlich nicht wirklich ein Hubschrauber, dafür
aber ein Scheiß-Reifenplatzer- wir hatten echt sauglück und
Andi hat super reagiert und uns sicher zum Pannenstreifen hin manövriert.
Da standen wir dann mitten in der Pampa irgendwo in Bayern... nach ein
paar Telefonaten (Lisa's Handyrechnung will ich echt nicht haben) kam
dann ein sehr netter Mann vom ADAC und hat uns den Reifen gewechselt,
woraufhin wir mit dem Notrad mit 80kmh Richtung München zuckelten.
So gegen 12 waren wir dann endlich da und natürlich hoffnungslos
zu spät aber es war trotzdem sehr nett: Wir haben den Klaus von
Count Dracula wieder gesehen und Thomas von Queerbeat auch, haben Marie
kennengelernt, bei der wir dann gepennt haben und Max und Vlummi von
Screaming In Silence, mit denen wir eigentlich hätten spielen sollen,
waren auch noch da.
Am nächsten Morgen gabs noch ein supernettes Frühstück
und dann gings ab zum Reifenhändler, der uns davon überzeugen
konnte, gleich alle 4 Reifen zu tauschen, da die anderen auch schon
ganz schöne Risse aufwiesen und es ziemlich sicher nicht bis Wien
gemacht hätten...
Der Rest der Fahrt verlief dann aber sehr angenehm- außerdem haben
wir endlich den CD-Wechsler gefunden! Und trotz der ganzen Pannen und
dem vielen Geld, das wir zahlen mußten, wars eigentlich alles
in allem doch ein ganz netter Ausflug- vielleicht haben wir ja beim
nächsten Mal etwas mehr Glück...
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